Schwerter Gespräch mit MdB Hoffmann großer Erfolg

Das Bild zeigt Marco Kordt, Jürgen Paul, Thorsten Hoffmann und Hans-Georg Rehage (v.r.). Das Bild zeigt Marco Kordt, Jürgen Paul, Thorsten Hoffmann und Hans-Georg Rehage (v.r.).

Schnell war klar, dass die vorgesehene Anzahl an Stühlen dem Ansturm beim Schwerter Gespräch zum Thema „Deutschland 2016 – Leben mit Gewalt und Terror?“ mit dem Dortmunder Bundestagsabgeordneten Thorsten Hoffmann der Ortsunionen Mitte und Ergste  nicht standhalten würde.  Beim Vortrag des Bundestagsabgeordneten Hoffmann war es muksmäuschen still trotz der fast 50 Anwesenden, die zum Teil stehend den Ausführungen folgten. Und diese waren klar, denn der ehemalige Polizist mit Einsatzerfahrung auch in der Organisierten Kriminalität sprach – wie man in Westfalen sagt – Tacheles.

„Wir haben zu wenig ausgebildete Polizisten, zu wenig Ausbildung und das trotz gestiegener Fallzahlen und der immer weiter hochrüstenden Kriminalitätsszene, die über bestmögliche Vernetzung auch über das Internet verfügt“, so der Fachmann kopfschüttelnd, denn, so prognostizierte der auch im Innenausschuss des Bundestages eingesetzte Fachmann, werden wir unserer Aufgabe als Polizei nicht mehr gerecht.  „Die Silvesternacht in Köln hat gezeigt, dass die Polizei keine Unterstützung aus dem Ministerium für Inneres und Kommunales erfährt, wobei man klar sagen muss, dass die Fallzahlen im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften nicht gestiegen sind“, so der Dortmunder, der auch auf die gestiegene Anzahl an Einbrüchen und Gewaltdelikten im Land verwies.