Parteiübergreifender Beschluss ist starkes Signal in die Bürgerschaft

Dass Parteien sich streiten ist bekannt. Hierüber lesen wir häufig in den örtlichen Medien. Aber das, was in der ersten Sitzung des Generationenausschusses erfolgte, halte ich für eine sehr starkes Signal hin in ein verändertes Miteinander im Rat und in den Ausschüssen. Bei der Frage, wie und wo die Asylbewerber in Zukunft in Schwerte unterzubringen sind,  wurde parteiübergreifend diskutiert, Argumente wurden ausgetauscht, abgewogen und in Frage gestellt. Es wurde sich über dieses wirklich schwierige Thema im besten Sinne auseinandergesetzt. Das, was ich besonders wertvoll empfand, war die Tatsache, dass man einander zuhörte und auf die jeweiligen Argumente des anderen einging. Schlussendlich fanden sich alle Parteien (und wirklich alle!) in einem gemeinsamen Beschluss wieder, der berücksichtigt, dass Schwerte mit einer erhöhten Zuwanderung von Flüchtlingen rechnen muss. Hierzu soll ein Gesamtkonzept zur dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnungen erstellt werden. Dass sich gerade bei einem solch wichtigen und sensiblen Thema alle Parteien auf einen gemeinsamen Beschluss einigen konnten, dafür möchte ich als Vorsitzende des Generationenausschusses allen Beteiligten danken und empfinde es als besonderes Signal in die Bürgerschaft. Wir nehmen die durch die Wahl übertragene Verantwortung durch den Bürger ernst und handeln sach- und nicht parteiorientiert.