Stadtmedaille vor dem Aus - SPD-Fraktion tritt Ehrenamt mit Füßen

Schwerte. Eine der höchsten städtischen Auszeichnungen steht vor dem Aus. Aber nicht etwa, weil in Zeiten von Haushaltskonsolidierung kein Geld mehr zur Verfügung steht. Die Stadtmedaille soll nach dem Willen der SPD-Bürgermeisterkandidatin, Britta Santehanser, künftig nicht mehr vergeben werden. Dieses unglaubliche Verhalten erzürnt Marco Kordt, Fraktionschef der CDU im Schwerter Rathaus. „Unter Vorbringen fadenscheiniger Argumente soll die Verleihung künftig nicht mehr erfolgen. Das ehrenamtliche Engagement in Schwerte wird hierdurch mit den Füßen getreten. Seit dreizehn Jahren erhalten Bürger und Vereine diese Auszeichnung für ihr ehrenamtliches Engagement.“, so Marco Kordt. Er sieht hierin auch einen Affront gegenüber allen bisher Ausgezeichneten.  Kordt weist darauf hin, dass die Auswahl und  die Verleihung der Stadtmedaille bisher nie unter politischen Gesichtspunkten gewertet wurden. Der Ältestenrat habe aus der Fülle der jährlichen Vorschläge stets einvernehmlich Einzelpersonen und Gruppen ausgewählt. So gab es immer einen breiten Konsens. Nur das gewährleistete einen würdevollen Rahmen der Veranstaltungen und verlieh dem Engagement der Empfänger das notwendige Gewicht. Die SPD und ihre Bürgermeisterkandidatin zerstörten hiermit  bewährte und erfolgreiche Strukturen um das bürgerschaftliche Engagement in Schwerte zu würdigen. „Schwerte hat sich immer durch das starke Ehrenamt ausgezeichnet“, so Kordt. Marco Kordt verweist in diesem Zusammenhang auf ein Zitat des Bundespräsidenten, Joachim Gauck:  „Was engagierte Bürgerinnen und Bürger freiwillig einbringen, ist kein nettes Plus, es ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Bürgerkultur.“ Der CDU-Fraktionschef empfiehlt der SPD-Bürgermeisterkandidatin eine Teilnahme an der Veranstaltung „Vom bürgerschaftlichen Engagement zur Bürgerkommune“ am 27.03.2014 in der Rohrmeisterei.
Mit freundlichen Grüßen
Marco Kordt CDU-Fraktionsvorsitzender