Jahreshauptversammlung

„Die CDU- OU Schwerte – Mitte ist stabil und verlässlich als Partner der Bürger“, so der alte und neue Vorsitzende Marco Kordt in seinem Bericht auf der harmonisch verlaufenden Jahreshauptversammlung am letzten Freitag. Das zeigten auch die guten Wahlergebnisse mit vielen Direktmandaten.
„Wir ziehen alle an einem Strang und kämpfen für unsere Stadt Schwerte. Sachpolitik steht bei uns im Vordergrund.“ Zur Freude der Anwesenden konnte Kordt aufzeigen, dass gerade junge Menschen ihren Weg in die CDU gefunden hätten, die als Selbstständige Verantwortung für sich und die Gesellschaft übernähmen. Diese politisch motivierten hätten mit großer Freude und Engagement am Zukunftsprogramm mitgearbeitet, dass als Leitlinie für die Kommunalpolitik bis 2020 gelten soll und noch im April verabschiedet wird.
Alle Mitglieder des neuen, verjüngten Vorstandes wurden einmütig gewählt: Marco Kordt, Vorsitzender, Dietmar Hellwig, Sascha Schubert, stellv. Vorsitzende, Marianne Pohle, Kassiererin, Bianca Dausend, Pressesprecherin, Günter Josephs, Schriftführer, Volker Borchert, Timm Haase, Vera Hosemann, Dieter Iwan, Thomas Keuthen, Tim Nowak, Oliver Weist, Jörg Wilke, Gerd Wolle, Beisitzer In seinem Festvortrag über „Generationengerechtigkeit“ machte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union Prof. Dr. Otto Wulff deutlich, dass es keine reine Altenpolitik gäbe, sondern nur eine Ziel führende Politik für alle, die bei dem sich schnell vollziehenden demografischen Wandel dringend erforderlich sei. Er hielt eine Wertevermittlung für geboten, denn, so Wulff: „ Es darf kein Riss durch unsere vom christlichen Menschenbild geprägte Gesellschaft gehen. Solidarität zwischen den Generationen muss erlebt, gelebt und nötigenfalls erlernt werden - und zwar dort, wo das Leben ist: mitten unter uns!“ Das Verhältnis Jung und Alt müsse in der Balance gehalten werden. Die Jungen dürften nicht überfordert werden und Provokationen, von wem auch immer, führten zu nichts. Wulff geht davon aus, dass Gerechtigkeit auch Verzicht bedeutet und zitierte Martin Luther: „Jedermann ist frei, gleichzeitig aber auch Knecht eines jeden anderen.“ Prof. Dr. Otto Wulff selbst ist in der Angelegenheit kein Pessimist. „Wir kriegen das hin, die Menschen sensibel für morgen zu machen“. Sein Appell, Kinder wieder in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu stellen, für gute Erziehung und Ausbildung zu sorgen, traf auf offene Ohren. Mit, „Bitte, mehr Engagement und Herzblut in der Angelegenheit und Ärmel aufkrempeln! Die Lücke zwischen Anspruch und Realität muss geschlossen werden!“ endete der Vortrag. Emmi Beck