Schwertes Verkehrsschilder – up to date?

Lebensmittel haben ein Verfallsdatum, Verträge können eine Laufzeit haben und viele NRW-Gesetze sind mittlerweile befristet. Doch was gilt für einmal aufgestellte Verkehrszeichen? Zumeist verbleiben diese an Ort und Stelle, ohne erneute Prüfung, ohne ein entsprechendes „Verfallsdatum“.
Sie greifen auch dann noch in den Verkehr ein, wenn der Grund, der beim Aufstellen ein guter gewesen sein kann, längst nicht mehr besteht. Mit der Aktion „Verkehrszeichen – Up-to-date?“ nimmt sich die CDU-Mitte dieses Problems an. „Im Rahmen von Bürgergesprächen hat sich gezeigt, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger verärgert über die aus ihrer Sicht überflüssige Beschilderung zeigen. Insofern haben wir ihre Anregungen gerne in unsere Nah-am-Bürger-Aktionen aufgenommen“, schildert Bianca Dausend, Pressesprecherin der Ortsunion-Mitte, den Hintergrund der Aktion. Auch das Halteverbotsschild, das Richtung Einfahrt zeigt (siehe Bild), geht auf einen Bürgerhinweis zurück. „Wir möchten ein Signal an die Verwaltung senden, einmal gesetzte Verkehrsschilder nicht aus den Augen zu verlieren. Daher haben wir bereits entsprechende Anträge gestellt“, führt Marco Kordt, Vorsitzender der CDU-Mitte, weiter aus. "Zwar sind wir in Schwerte erfreulicherweise weit entfernt, uns über einen Schilderwald ärgern zu müssen, aber nichtsdestotrotz sollten wir auf eine Beschilderung achten, die dem Hier und Jetzt gerecht wird", erklärt Kordt die Intention der CDU-Mitte.
Studien scheinen die Aktion der CDU zu stützen; denn diese haben gezeigt, dass mit einer Überregulierung durch Verkehrszeichen das Vertrauen auf eine vernünftige Verkehrsregulierung abnimmt, was wiederum zur Folge hat, dass die Missachtungsquote in Bezug auf die Verkehrsbeschilderung steigt. Bianca Dausend
Pressesprecherin